Aufruf zur Meldung von Funden

Fr. Dr. Petra Schaf forscht seit vielen Jahren zu besonderen Funden in alten Gebäuden und bittet um Mithilfe bei der Vervollständigung ihrer Datenbank.

Sollten Sie bei Haussanierungen auf Katzenmumien, Anlasseier, Nachgeburtstöpfe, Feuerbriefe, Schluckbildchen, Medaillons, einzelne Schuhe oder sonstige rätselhafte Gegenstände gestoßen sein, bittet Frau Dr. Schad um eine entsprechende Meldung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Beim Sanieren alter Häuser kann man auf ungewöhnliche Funde stoßen. So wurden 1999 in einem städtischen Sanierungsobjekt in Markgröningen (Landkreis Ludwigsburg) im Fehlboden eines mittelalterlichen Fachwerkhauses zwei mumifizierte Katzen, ein einzelner Schuh sowie ein Handwerkszeug entdeckt. Als damalige Stadtarchivarin wurde ich nach Erklärungen für diese Dinge gefragt und meine Recherchen begannen.

Seither wächst meine Datenbank zu den Funden kontinuierlich an. Mittlerweile sind mir im gesamten Bundesgebiet 110 Gebäude mit 165 Katzenfunden bekannt. In weiteren Gebäuden fand man Nachgeburtstöpfe, einzelne (linke) Schuhe, Antlasseier (Gründonnerstagseier), mumifizierte Hunde bzw. Knochen von ihnen und anderen Tieren, Amulette, Getreideringe, etc. In zwei Heften des Jurahausvereins wird auf solche Funde bereits hingewiesen. Beispielsweise Eva Martiny im Artikel „Katzenmumien und anderer Zauber“ sowie mein Beitrag „Von Katzenmumien, Hexen und Märchen“, beide in Nr. 26, 2020/21 erschienen. In Heft 2022/23 berichtete Familie Stemper von Schuhfunden. Ich gehe davon aus, dass weitere Funde gemacht wurden, denen bisher jedoch keine Beachtung beigemessen wurde.

Aufruf zur Meldung von Funden

Sollten Sie bei Haussanierungen auf Katzenmumien, Anlasseier, Nachgeburtstöpfe, Feuerbriefe, Schluckbildchen, Medaillons, einzelne Schuhe etc. gestoßen sein, dann freue ich mich auf Ihre Meldung. Wenn möglich geben Sie bitte an:

  • Adresse (Straße und Hausnummer)
  • Alter des Gebäudes und eventuell Hinweise auf frühere größere Umbauarbeiten,
  • Fundort (Stockwerk, im Fehlboden, in der Nähe eines Rauchabzugs oder Kamins, hinter einer Holzvertäfelung, eingemauert in der Küche, in der gestampften Erde des Kellers vergraben etc.).
  • Wann fand man die Dinge und gibt sie es noch?
  • Wenn ja: Wo werden sie aufbewahrt?
  • Besonders freue ich mich, wenn Sie mir auch Fotos der Gegenstände zukommen lassen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Für Ihre Unterstützung bedankt sich

Dr. Petra Schad (Ludwigsburg)

 
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