Ausstellung - Freitag, 15. Mai bis Sonntag, 21.Juni 2020

  Das öde Haus

Zeichnungen von Stefania Peter

Ausstellungseröffnung:

Fr. 15. Mai 18.30 Uhr
Museum Das Jurahaus, Eichstätt

Ausstellung bis 21. Juni
Geöffnet zu den Öffnungszeiten des Museums

Am So. 17. Juni um 14 und 15 Uhr zum Internationalen Museumstag führt die Künstlerin durch ihre Ausstellung.

Stefania Peters künstlerisches Werk thematisiert Verfall und Verlust historischer Bausubstanz. Sie zeichnet, was so nicht fotografiert werden kann: Ohne störendes Umfeld vermittelt die Zeichnung die handwerkliche und architektonische Qualität eines Bauwerks, seiner Struktur, seiner Materialität und seiner Proportionen. Die wie Lasuren übereinander gelegten Schraffuren und sich kreuzenden Linien der kolorierten Federzeichnungen wollen Spuren und Schichten vergangener Epochen und Lebenswirklichkeiten sichern und aufdecken.

Für die Ausstellung hat sie sich in der Altmühlregion auf Spurensuche begeben und verfallende Jurahäuser gezeichnet, darunter auch zwei, die mittlerweile abgebrochen wurden.

Stefania Peter wurde 1962 in München geboren und lebt im Chiemgau. Sie studierte Architektur mit Schwerpunkt Entwerfen, Baugeschichte, Architekturzeichnung und plastischem Gestalten an der TU München. Als Mitarbeiterin im Architekturbüro Franz Peter war sie an der Instandsetzung und Restaurierung bedeutender sakraler Baudenkmäler beteiligt. 

Immer wieder zeigt sie ihre Zeichnungen in Ausstellungen, zum Beispiel zum Waldlerhaus im Freilichtmuseum Neusath-Perschen oder Häuser aus dem Chiemgau im Bauernhausmuseum Amerang. In ihrem Buch „Das öde Haus“ hat sie einen Teil ihrer Zeichnungen veröffentlicht.

www.stefania-peter.de